Ein wunderbarer Morgen zeigte sich uns, als 20 reisefreudige Frauen sich auf den Weg in Richtung Luzern machten. Leider wurde das Wetter bereits nach dem Bözberg Zunehmens schlechter. Das aber, trübte unsere Vorfreude überhaupt nicht.
Das Ziel war das Kloster St. Ana oberhalb von Luzern. Wunderschön und hoheitlich thront es über der grossen Stadt. Empfangen wurden wir von Schwester Maria Raphael und Frau Susanne Süess. Die beiden führten uns durch den Garten in Richtung Hostienbäckerei.

Zuerst zeigte Susanne Süess uns einen Raum wo das Mehl gewogen und mit dem Wasser bereitgestellt wird. Das Fassungsvermögen eines Kessels liegt bei 18.4 kg Mehl, dass mit 27 Liter Wasser vermischt wird. In einem gegenüber liegendem Raum wir die Mischung vermengt und gehengelassen. 
Pro Backtag werden ungefähr 320 Liter Teig produziert. Danach wird ein grosser Kessel gefüllt der die Backmaschine speist. Durch einen Schlauch wird der Teig in eine Düse gepumpt, der die Formen mit genügend Teig befüllt. Man stellt sich ein grosses Brätzelieisen vor.. Dann schliessen sich die Platten und gehen Anschliessend durch den Ofen. Der Teig wird jetzt während 90sec gebacken.
Wenn der ganze Teig fertig gebacken ist, sind 16 Kisten gefüllt. In einer Kiste befinden sich nun 230 gebackene Platten. Vor der weiter Verarbeitung, werden die fertigen Platten über Nacht in einem speziellen feuchtraum gebracht, um am nächsten Tag weiter zu verarbeiten.
Schwester Raphael führte uns einen Stock höher durch die Räume wo gestanzt, aussortiert und verpackt wurde. Die Stanzmaschine versetzte uns ins staunen.  Das ist alles Hand und Präzisionsarbeit die da geleistet wird. Achtung Finger!!!!!
 Nach der Führung in der Bäckerei, gingen wir ins Kloster, wo uns Frau Mutter in einem wunderschönen Speisesaal empfing. Sie erzählte uns kurz etwas über das Kloster und die wunderschönen Fensterbilder von ........................., die den Saal schmückten. Natürlich, führte sie uns durch die Gänge mit dem Bildnerisch dargestellten Kreuzgang. Voller Hingabe und Faszination erzählte Frau Mutter über jedes Bild das wichtigste. Es war sehr schön, ihr zuzuhören.
Wir verabschiedeten und bedankten uns bei ihr und gingen nach draussen. Wie bestellt, tat sich der Himmel auf und wir genossen noch den wunderbaren Ausblick auf Luzern, den Vierwaldstättersee und den Pilaus. Dann war es auch an der Zeit, sich langsam auf den Weg nach Buchrain in den Gasthof Adler zumachen, wo wir uns kulinarisch verwöhnen liessen. So langsam kam der Hunger. Das Alte Gebäude war wunderschön und gut erhalten. Auch das Innere war sehr schön hergerichtet und erinnerte ein wenig ans Kloster. Wir genossen das Essen und die guten Gespräche. 
Die Zeit rannte uns fast davon und so machten wir uns gestärkt um 15.00 Uhr wieder auf den nach Hause weg.
Ein grosses Dankeschön an alle die dabei waren.

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