Alpaka Trekking vom 15. Und 18. Januar 2020

Am Treffpunkt in Oberzeihen, bei Katharina und Rolf Ackle, trafen wir uns. Nach kurzer Begrüssung erfuhren wir vieles. Zum Beispiel, dass Alpakas kleiner und leichter sind als Lamas, dass die süssen Tiere gar nicht mögen, wenn man sie knuddeln möchte und dass sie gezüchtet wurden, um ihre Wolle zu nutzen.
Und das tun die Ackles auch. Sie zeigten uns Wolle, Strickwaren, Duvet und Seifen. Alles durfte ertastet und die Seifen auch mit der Nase erkundet werden.

Dann stieg die Spannung und Rolf führte uns zu den Alpakas. Die Kinder schauten die Alpakas an und die Alpakas musterten die Kinder. Ja, sie sind neugierige und aufmerksame Tiere. Eine der Alpaka Damen hatte keine Lust auf den bevorstehenden Spaziergang und gab das unmissverständliche zu verstehen. Selber schuld beschlossen Kathrina und Rolf und die Wahl fiel auf ein anderes Alpaka. Dass die süssen Tiere auch ganz schön zicken können, verursachte dann aber doch beim einen oder anderen Kind Respekt vor der Aufgabe des Führens.

Bei beiden Spaziergängen kehrte Ruhe ein, sobald sich die Karawane in Bewegung gesetzt hatte. Wichtig erwies sich, dass man die Alpakas gut kennt. Rolf erklärte, welches Alpaka das ranghöchste ist und somit zu forderst laufen sollte. Auch verwies er auf Alpakafreundschaften. Denn Freunde oder Mütter von ihren Kindern trennen zu wollen, erweist sich als fast unmöglich. Zwischendurch mussten die Kinder den Tieren auch mal erklären, wer nun voraus gehen und führen durfte. Nämlich nicht das. Alpaka. Wer sich partout als unbelehrbar zeigte, musste halt auch mal neben Rolf laufen. Und damit meine ich nicht die Kinder.

Die Alpakas waren im Element. Sie mögen kühlere Temperaturen gern. Wir teilnehmenden Menschen waren gegen Ende des Nachmittags dann aber durch gefroren und freuten uns auf unser warmes Zuhause.


Das Fazit: So ein Alpaka Trekking ist eine tolle und lehrreiche Erfahrung und das nicht nur für Kinder.